Flugblatt der DNVP zu einer Kundgebung am 12. Januar 1919 in Berlin anlässlich der Reichstagswahlen am 19. Januar 1919. Bei diesen Wahlen erziehlte die DNVP 10,3 % der Stimmen. „Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) war eine nationalkonservative Partei in der Weimarer Republik, deren Programmatik Nationalismus, Nationalliberalismus, Antisemitismus, kaiserlich-monaristischen Konservatismus sowie völkische Elemente enthielt. Nachdem sie anfänglich eindeutig republikfeindlich gesinnt war und beispielsweise den Kapp-Putsch von 1920 unterstützt hatte, beteiligte sie sich […]
„Der Deutsche Fichte-Bund (Deutscher Fichte-Bund e.V.) mit Hauptsitz in Hamburg wurde am 29. Januar 1914 als „Reichsbund für Deutschtumsarbeit“ gegründet. Er ist zum nationalistisch-völkischen Lager zu rechnen. Die Namensgebung bezog sich auf Johann Gottlieb Fichte. Während des Nationalsozialismus war der Fichte-Bund für die Verteilung von Auslandspropaganda tätig und unterstand dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. … Der Deutsche Fichte-Bund wurde 1946 unter der Rubrik „Weitere unter nationalsozialistischem Einfluss stehende Organisationen“ […]
Flugblatt der „Nationalen Front deutscher Stände“, vermutlich zur Landtagswahl in Preußen am 24.04.1932. Das Flugblatt richtet sich sowohl gegen Thälmann (KPD), Severing (SPD), Hugenberg (DNVP) als auch Hitler (NSDAP).
Anfang der 1970er Jahre sah die SPD die Notwendigkeit, ihre alten Räumlichkeiten in der so genannten Baracke gegen ein moderneres Gebäude auszutauschen. Aus diesem Grund hatte man sich mit einer umfangreichen Wunschliste an mehrere Planungsbüros gewandt, die entsprechende Pläne vorstellten. Diese Pläne wurden gesichtet und die zwei besten Grundlagen in einer internen 38 Seiten umfassenden A3 großen Broschüre den Entscheidungsträgern der Partei vorgelegt. Diese Broschüre umfasst die Vorschläge des Büros […]
Arbeitsbuch (Ersatzkarte) ausgestellt am 13. Juli 1945. Die Karte wurde vor und nach der Gründung der DDR genutzt. Der Karteninhaber war als u.a. als Fleischer tätig mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von z.T. 70 Stunden bzw. mind. 10 Stunden am Tag (incl. Samstag).
Kladderadatsch war eine deutschsprachige politisch-satirische, wöchentlich erscheinende Zeitschrift, die von 1848 bis 1944 erschien. Der Name der Zeitschrift ist hergeleitet vom lautmalerischen Berliner Ausdruck Kladderadatsch, der etwa bedeutet „etwas fällt herunter und bricht mit Krach in Scherben“. Der Zeitschriftentitel machte den Ausdruck so populär, dass er zum politischen Schlagwort wurde, das ironisch gebraucht – vor allem von August Bebel – den Zusammenbruch der bürgerlichen Gesellschaft charakterisierte. … Die Zeitschrift vertrat […]
Bescheinigungen des Bürgermeisters der Stadt Rodach, Edwin Endert (SPD), dass Karl Herr mit ihm Häftling im KZ Dachau war.
Bericht des deutschen Soldaten Bruno Ott über seine Verwndung am 2. September 1944 und seine Gefangenschaft. Weiterhin ein Schreiben seines Leutnandes vom 30. 09. 1944 an seine Eltern, in dem er irrtmlich für Tod erklärt wurde. Über drei Monate waren die Eltern von Buno Ott im Glauben, dass ihr Sohn gefallen sei.
Bestätigung der Beitragsanpasung für den Wahlkampf der SPD, Landesverband Berlin, aus dem Jahre 1957.