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Anfang der 1970er Jahre sah die SPD die Notwendigkeit, ihre alten Räumlichkeiten in der so genannten Baracke gegen ein moderneres Gebäude auszutauschen. Aus diesem Grund hatte man sich mit einer umfangreichen Wunschliste an mehrere Planungsbüros gewandt, die entsprechende Pläne vorstellten. Diese Pläne wurden gesichtet und die zwei besten Grundlagen in einer internen 38 Seiten umfassenden A3 großen Broschüre den Entscheidungsträgern der Partei vorgelegt. Diese Broschüre umfasst die Vorschläge des Büros Prof Krämer, Sieverts und Partner (siehe Lageplan 1 Bild) und des Büros Prof. Novotny, Mähner & Assoiirte (siehe Lageplan 2 Bild). In beiden Fällen ging man von Baukosten von ca. 17,8 Millionen DM aus. Realisiert wurde Plan 2 von Prof. Novotny, da man einem zweigeschossigen Gebäude  den Vorrang vor einem dreigeschossigen Haus gab.

Der Neubau wurde am 3. Oktober 1975 durch den damaligen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt  eingeweiht. Der Name „Baracke“ blieb als geläufige Bezeichnung für die SPD-Zentrale erhalten, obwohl der offizielle Name „Erich-Ollenhauer-Haus“ lautete. „1999 ging das Haus nach dem (bereits 1996 begonnenen) Umzug der Parteizentrale ins Berliner Willy-Brandt-Haus in den Besitz der Telekom -Tochter DeTeImmobilien über. Am 3. August 2006 eröffnete die Vapiano AG ein Restaurant in einem Teil des Gebäudes. Die Verlagerung des Hauptsitzes des Unternehmens und die Eröffnung eines Schulungscenters sollten folgen.

Seit dem 30. April 2007 hat das  infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH in den beiden mittleren Flügeln sein Telefonstudio eingerichtet. Im Oktober 2007 bezog die Firma netzwerk.net GmbH ihre neuen Geschäftsräume in diesem historischen Gebäude. Das Erich-Ollenhauer-Haus ist Teil des Wegs der Demokratie“. (aus Wikipedia – Stand 02.02.2015)

(Kopien des vollständigen Berichtes werden gerne zur Verfügung gestellt)

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Kategorien: 1969-1982