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„In Erinnerung an den Ersten Weltkrieg stiftete der bulgarische Zar Boris III. per Dekret vom 9. Dezember 1933 die Kriegserinnerungsmedaille 1915/1918. Die Auszeichnung konnte an noch lebende Kombattanten, Nichtkombattanten sowie an Hinterbliebene verliehen werden. Ebenso war eine Verleihung an Angehörige verbündeter Streitkräfte möglich, die in diesen Jahren an der Seite Bulgariens gekämpft hatten. …

Das Anrecht auf Verleihung war auf Taten und Verdienste beschränkt, die im Zeitraum vom 1. Oktober 1915 bis 30. November 1919 vollbracht bzw. erworben sein mussten.

Die letzten Verleihungen erfolgten am 31. Dezember 1939. Insgesamt wurden durch die drei beauftragten Hersteller Gebrüder Gloerfeld in Lüdenscheid, Huguénin Fréres et Cie in Le Locle und Otto Schikle in Pforzheim rund 280.000 Medaillen produziert. 30.000 davon wurden für den Balkankrieg und 50.000 für den Ersten Weltkrieg an bulgarische Staatsangehörige verliehen. Knapp 200.000 Auszeichnungen erhielten deutsche Soldaten. Die Kosten für die Ausfertigung eines deutschen Besitzzeugnisses betrugen etwa 200 Lew (ca. 6 Reichsmark) und waren aus eigener Tasche zu begleichen. —“ (aus Wikipedia: Stand 24.August 2020)