Wahlpropaganda (Phantasiebanknote) der KPD, vermutlich für die Bundestagswahl 1953. Richard Scheringer (* 13. September 1904 in Aachen; † 09. Mai 1986 in Hamburg) war Offizier der deutschen Reichswehr, zuerst Nationalsozialist, später Kommunist und Antifaschist. In den 1950er Jahren war er Vorsitzender der 1956 verbotenen KPD Bayerns und ihr Agrarexperte. Nach Gründung der DKP 1968 wurde er Mitglied des Parteivorstandes und eröffnete noch den Parteitag 1986.
Postkarte des „Arbeiter-Rad- und Kraftfahrer-Bundes Solidarität“ zum Bundesfest vom 25. bis 27 Juli 1930 in Dresden. Auf der Rückseite ist ein Stempel zurInternationalen Hygiene Ausstellung zu finden, die 1930 drei Millionen und in der Verlängerung 1931 nochmals 1,7 Menschen anlockte.
Spasskarte „Parlamentarischer Bierscat“ mit Eugen Richter (Reichstagsabgeordneter der Deutschen Fortschrittspartei), Graf Bernhard von Bülow (Reichskanzler von 1900-1909) und August Bebel. Die Karte lief 1904.
Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V. (BRSD, anfangs: Bund religiöser Sozialisten Deutschlands) ist eine Organisation von vor allemevangelische Christen, die für eine sozialistische Gesellschaftsordnung eintreten. Er wurde 1926 gegründet, in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945 verboten und 1946 in Westdeutschland neu gegründet. Die Mitgliederzahlen lagen mit starken Schwankungen bei 10.000 bis 25.000. Politisch standen die Anhänger überwiegend der SPD nahe. Auf dem vierten Kongress des Bundes waren […]
Banknote aus der Aktion Bernhard (auch Unternehmen oder Operation Bernhard). Damit wird eine Geldfälschungsaktin des Sicherheitsdienstess (SD) im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) im dritten Reich bezeichnet. Sie ist die bislang größte bekannte Geldfälscheraktion der Geschichte. Im KZ Sachsenhausen fälschten 144 jüdische Häftlinge ausländische Währungen, vor allem englische Pfundnoten in Milliardenhöhe, um dieVolkswirtschaftender Alliierten zu destabilisieren. Einen Höhepunkt erreichte die Produktion im Sommer 1943 mit monatlich etwa 650.000 Banknoten.
Armbinde für KZ-Insassen – hier für einen so genannten „Asozialen Juden“ (gelbes Dreieck = Jude, schwarzes Dreieck = asozial (damit wurden Tagelöhner oder ungelernte Arbeiter gemeint). Das hier abbgebildete Stück stammt aus dem Besitz eines 2010 verstorbenen KZ-Insassen, der bis zur Befreiung im KZ-Majdanek untergebracht war.
Originalstücke wurden um 1944 ausgegeben. Ob es sich bei dem hier vorliegenden Stück um ein Original handelt, kann nicht geklärt werden, da in den USA und in vielen osteuropäischen Ländern solche Gegenstände zum Schaden von historischen Sammlern ausgegeben werden.
Armbinde „Jüdische Ghetto-Polizei“. Originalstücke wurden um 1944 ausgegeben. Ob es sich bei dem hier vorliegenden Stück um ein Original handelt, kann nicht geklärt werden, da in den USA und in vielen osteuropäischen Ländern solche Gegenstände zum Schaden von historischen Sammlern ausgegeben werden.
Armbinde „Ältestenrat der Jüdischen Ghetto-Gemeinde“. Originalstücke wurden um 1944 ausgegeben. Ob die vorliegenden Stücke original ist, kann nicht gesichert festgestellt werden, da solche Stücke in osteuropäischen Ländern, in Italien und in den USA heute zum Schaden von geschichtsinteressierten Sammlern hergestellt werden. Auch die bei einem Belegstück angebrachte Stempelung aus einem Konzentrationslager ist kein Beleg für die Originalität.
Totenzettel von Johann Schöfecker, der am 20. 09. 1944 in „Gollkirchen bei Aachen“ (vermutlich ist Geilenkirchen gemeint) im Alter von 26. Jahren gefallen ist.