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Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V. (BRSD, anfangs: Bund religiöser Sozialisten Deutschlands) ist eine Organisation von vor allemevangelische Christen, die für eine sozialistische Gesellschaftsordnung eintreten. Er wurde 1926 gegründet, in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945 verboten und 1946 in Westdeutschland neu gegründet. Die Mitgliederzahlen lagen mit starken Schwankungen bei 10.000 bis 25.000. Politisch standen die Anhänger überwiegend der SPD nahe. Auf dem vierten Kongress des Bundes waren 79 % der Delegierten Mitglied der SPD. Obwohl der Bund keinerlei politische Präferenzen erkennen ließ, gab es praktisch keine Verbindung mit den bürgerlichen Parteien. In der SPD und dem sozialdemokratischen Milieu herrschte gegenüber den religiösen Sozialisten entweder Gleichgültigkeit oder etwa von Seiten der proletarischen Freidenkerverbände scharfe Ablehnung vor.

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Kategorien: 1918-1933