Geschichtsdokumente.de

Die Datenbank umfasst 1729 Artikel in 46 Kategorien.





„Die Verdienstmedaille der DDR war eine staatliche Auszeichnung der Deutschen Demokratischen Republik, die am 4. Juni 1959 in einer Stufe vom Ministerrat der DDR gestiftet und von seinem Vorsitzenden verliehen wurde. Ihre Verleihung konnte an alle Bürger der DDR erfolgen, die sich durch besondere Leistungen und treue Pflichterfüllung beim Aufbau des Sozialismus sowie bei der Stärkung und Festigung der DDR ausgezeichnet hatten, insbesondere hier hervorragende Erfüllungen aus Arbeitsrechtsverhältnissen.

Dies betraf aber auch umfassende gesellschaftliche Aktivitäten und ferner Verdienste in der internationalen Zusammenarbeit mit der DDR, was bedeutete, dass die Medaille auch an ausländische Staatsangehörige sozialistischer Bruderstaaten verliehen werden konnte. Die Medaille wurde in der Regel nur einmal verliehen. Zur Medaille gehörten eine Urkunde und eine Prämie von 1000 Mark der DDR. Der Vorsitzende des Ministerrats nahm die Verleihung anlässlich des „Kampftags der Arbeiterklasse“ (1. Mai) und des Tags der Republik (7. Oktober) vor. Er konnte die Überreichung auch delegieren. Nähere Einzelheiten, wie die Planung und Finanzierung der Prämien, das Vorschlagsrecht und -verfahren, die Aufschlüsselung der zu verleihenden Medaillen auf die Bereiche und Bezirke regelte eine Ordnung. …“ (aus Wikipedia, Stand 16.09.2019)

Die hier abgebildete Urkunde ist Din A5 groß und Trägt die Unterschrift von Willi Stoph.

„… Von 1964 bis 1973 war er Vorsitzender des Ministerrates der DDR, dann bis 1976 als Vorsitzender des Staatsrats das Staatsoberhaupt der DDR und anschließend bis Herbst 1989 erneut Vorsitzender des Ministerrates….) Wikipedia, Stand 16.09.2019)