Totenzettel des Soldaten Willi Lochner, der am 20. Juli 1944 bei Brest-Litowsk (heute Weißlussland) im Alter von 24 Jahren gestorben ist.
Wahlwerbung der NSDAP auf einem 1000-Mark-Schein aus dem Jahre 1922. Der Hinweis auf die Wahlen in Mecklenburg, Thüringen und Bayern lässt vermuten, dass der Zettel Anfang 1933 aufgebracht wurde. 1932/1933 feierte die NSDAP bei den Landtagswahlen in den entsprechenden Ländern große Erfolge (z.B. 05. März 1933 stärkste Fraktion in Bayern mit 43,1 %). Auf der Rückseite befindet sich ein Stempel eines Fotografen aus Neukölln (Berlin), Fuldastr 19-20. In diesem Haus […]
Ausweis der NSDAP – Amt für Volkswohlfahrt, Kreisleitung Grieskirchen (Oberösterreich), über die Umquartierung vom 31. April 1944.
Aufkleber der Jungsozialisten in der SPD (Jusos) und der SPD „Gegen rechte Gewalt“. Der Aufkleber konnte auch als Postkarte verwendet werden. Ausgegeben ca. 2010
Flugblatt der SEPD (SPD) – Herausgeber der Zentralausschuss der Sozialdemokratischen Partei. Der Zentralausschuss der SPD wurde im Juni 1945 in Berlin gegründet und bestand bis zur Zwangsvereinigung von SPD und KPD im April 1946.
Vermutlich Herausgegeben zum Parteitag 1959. Inhalt: – Auf, Sozialisten, schließt die Reihen – Brüder, zur Sonne, zur Freiheit – Dem Morgenrot entgegen – Die Gedanken sind frei – Hebt unsere Fahnen in den Wind – Und wenn wir marschieren – Wacht auf, Verdammte dieser Erde – Wann wir schreiten Seit an Seit – Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet – Wir sind Jung, die Welt ist offen
„Luise Rinser (* 30. April 1911 in Pitzling am Lech, Oberbayern; † 17. März 2002 in Unterhaching bei München) war eine deutsche Schriftstellerin. … Luise Rinser mischte sich aktiv in die politische und gesellschaftliche Diskussion in der Bundesrepublik Deutschland ein. Sie war eine führende Stimme des Linkskatholizismus, beobachtete als akkreditierte Journalistin das Zweite Vatikanische Konzil und wurde zu einer scharfen Kritikerin der katholischen Kirche, aus der sie jedoch nicht austrat. […]
Flugblatt (Größe A5) der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) (Landesverband Merseburg) zur Reichstagswahl 1919. „Die DNVP war eine Nationalkonservative Partei in der Weimarer Republik, deren Programmatik Nationalismus, Nationalliberalismus, Antisemitismus, kaiserlich-monarchistischen Konservatismus sowie völkische Elemente beinhaltete. Nachdem sie anfänglich eindeutig republikfeindlich gesinnt war und beispielsweise den Kapp-Putsch von 1920 unterstützt hatte, beteiligte sie sich ab Mitte der 1920er Jahre zunehmend an Regierungen auf Reichs- und Länderebene. Im Anschluss an die Wahlniederlage von […]