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Die Währungsreform von 1948 trat am 20. Juni 1948 in den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands in Kraft, ab 21. Juni war die Deutsche Mark alleinigesgesetzliches Zahlungsmittel. Die Währungsreform von 1948 gehört zu den bedeutendsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Ausgegeben wurden Scheine zu 1/2, 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Mark, weiter Kleingeldscheine zu 5 und 10 Pfennig. Gedruckt wurden die ersten D-Mark-Scheine in den USA.

Der durchschnittliche Tariflohn in Deutschland lag 1949 bei 124,- DM, so dass der hier abgebildete 100-Mark-Schein für viele Arbeiter schon ein voller Monatslon war.

Scheine mit einem B-Stempel (schwarz, blau rot(selten)) und/oder einer B-Perforation wurden in West-Berlin ausgegeben.

Zu einem Skandal kam es bei der Einführung des 5-Mark Scheines mit der „nackten Europa“. Hier sah man Sitte und Moral gefährdet und stellte spezielles Kinderspielgeld dazu her.

Ab 1949 wurden der „blaue Zehner“ und der „grüne Zwanziger“ in leicht veränderter Form ausgegeben. Statt „Banknote“ im oberen Teil findet man jetzt „Bank Deutscher Länder“.

Ein weiterer 50 Mark Schein konnte hier leider nicht abgebildet werden. Dieser ist extrem selten.

 

100 Mark 1948 ROT 001


Kategorien: 1945-1949