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Autogrammkarten des ehemaligen Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt (18. Dezember 1913- 08. Oktober 1992).

Die Unterschriften sind Faksimila.

Hierzu eine Info eines ehemaligen Mitarbeiters (Name liegt mir vor) von Willy Brandt:

„Willy Brand las immer alle Unterlagen, die er allmorgendlich in dicken Mappen vorgelegt bekam. Er korrigierte alles selber und paraphierte dann bei Korrekturen mit grüner Tinte, oder unterschrieb gleich, wenn es nichts zu beanstanden gab. Zur damaligen Zeit stapelten sich zu tausenden Parteibüchern von neu eingetreten Mitgliedern und auch hunderte Jubiläumsurkunden. Alle mussten von W. B. persönlich unterzeichnet werden. Ging das denn überhaupt? Schwierig! Hier musste Abhilfe geschaffen werden.

Im Tresorraum, im Keller des Erich Ollenhauer Hauses, stand für solche Großaktionen eine überdimensionierte noch mit einer Lochkarte gesteuerte „Schreibmaschine“ bereit. Dieses „Ding“ unterschrieb dann wie von Geisterhand, alles was man ihr vorlegte. An dieser Maschine durften auch nur zwei oder drei ausgesuchten Mittarbeiter arbeiten. Schon wegen der sensiblen Technik, aber vor allem wegen der Unterschrift. Die Unterschrift W. Brandts, die mit dieser Maschine geschrieben wurde, galt als „echt“ und hätte allen Prüfungen bei Banken oder sonstigen Institutionen standgehalten.“

 

Die Karte „Brandt mit Brille“ ist mit einem Sonderstempel zur Verleihung des Friedensnobelpreises 1971 versehen.

Willy Brandt war von 1969-1974 Bundeskanzler. Vorsitzender der SPD war er von 1964-1987.

Autogrammkarte W Barndt Brandt AK 2