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Seit Herbst 1914 mussten die Städte im Deutschen Reich für die Kriegswohlfahrtspflege beträchtliche Mittel aufwenden, die bis 1918 steil ansteigen. Besonders hart trifft es kinderreiche Familien. Parallel verschlechtert sich die Grundversorgung mit zunehmender Kriegsdauer. Neben kommunalen Stellen wirken zahlreiche soziale und wohltätige Vereine und Organisationen (z.B. Rotes Kreuz, Vaterländische Frauenverein, Katholischer Frauenbund) an der Lebensmittelversorgung mit; sie versorgen durchziehende Soldaten, richten Sammelstellen für Kleidung und Lebensmitteln ein und sammeln Spenden etwa für Kinderspeisungen. Ab August 1914 gibt es in vielen Städten eine neue Hilfs- und Beratungsstelle der sozialen und karitativen Vereine. Zur Unterstützung der Kriegerfamilien entstehen Kriegsunterstützungsausschüsse. Örtliche Unterstützungsvereine und Stiftungen werden zum Kriegswohlfahrtsausschuss zusammengefasst.

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Kategorien: 1914-1918