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Ende und nach dem Ersten Weltkrieg herrschte in Deutschland vor Beginn der Hochinflation ein großer Kleingeldmangel. Die bisherigen Umlaufmünzen wurden im Ersten Weltkrieg im großen Stil eingezogen und eingeschmolzen. Die Gold- und Silbermünzen wurden zur Finanzierung der Kriegskosten genutzt, die Eisenmünzen wurden zur militärischen Nutzung benötigt. Als Ersatz gab es in einigen Städten z.B. Zinkmünzen oder Kleingeldscheine aus Papier. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Kriegsfolgen immer deutlicher. Die materielle Not wurde immer größer und ein Sündenbock schnell asugemacht. Diese wurden zunächst als „Schieber“ bezeichnet, es war jedoch aufgrund der bis dahin üblichen Karikatur deutlich, dass damit die Juden in Deutschland gemeint waren.

Als Beispiele hier der 2-Pfennig Schein aus Waldenburg in Schlesien (Umlauf- und ehter Kleingeldersatzschein) und der 50-PF-Serienschein aus Tostedt in Niedersachsen. Serienscheine sind keine Umlaufscheine, diese wurden nur für Sammler hergestellt.

Tostet W Ca


Kategorien: 1918-1933