Abzeichen, vermutlich der KPD-Nahen Organisation „Internationale Arbeiterhilfe“. Ausgegeben ca. 1927/30. Das Abzeichen wurde aus Zelluloid hergestellt. Durchmesser ca. 2,3 cm.
Mitgliedsbuch der DDR-Organisation „Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft“ für die Jahre 1953 bis 1960. Die Eintrittsmarke zeigt Josef Stalin (hinten) und Wilhelm Pieck (vorne).
Bierkrug mit dem Bildnis von Karl Grillenberger (1848-1897). Er war 1881 erster bayerischer Sozialdemokrat im Reichstag. Der Krug dürfte entweder 1881 zu seinem Einzug in den Reichstag oder 1897 aus Anlass seines Todes ausgegeben worden sein.
Postkarte des Reichsbanners „Schwarz-Rot-Gold“ anlässlich der Verfassungsfeier am 08./09 August 1931. Das Bild zeigt das Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. am „Deutschen Eck“ in Koblenz.
Banknote des Offiziers-Gefangenen-Lagers „Schloss Hirschberg“. Schloss Hirschberg liegt auf einer langgestreckten Bergzunge oberhalb von Beilngries im Naturpark Altmühltal.
Gutschein für Kriegsgefangene über 50 Pfennig der Firma Wilhelm Fitzner G.m.b.H. Laurahütte. 1917 fertigte die Firma kriegswichtige Metallgüter her. Die Firmenleitung lag in den Händen von Otto Fitzner, der u.a. im ersten Weltkrieg Jagdflieger unter Hermann Göring war. Im März 1941 wurde er Gauwirtschaftsberater der NSDAP für Niederschlesien.
Gutschein aus leinen über 0,50 Mark für Kriegsgefangene, ausgegeben im Eisenwerk Trelenberg (Breslau). Gustav Trelenberg gründete 1869 eine Kunst- und Bauschlosserei, die von seinen Söhnen 1906 in den Breslauer Vorort Gräbschen verlegt wurde. Hier konnten auf einer Fläche von 90.000 m² moderne Hallen und Arbeitsräume errichtet werden, die überbaute Fläche erreichte annähernd 30.000 m². Es wurden Anschlußgleise zum nahen Bahnhof gelegt, die eine Anbindung fast aller Werkhallen ermöglichte.Die Firma Trelenberg stellte neben […]
„Das sogenannte Halbmondlager wurde zu Beginn des Ersten Weltkrieges in Wünsdorf bei Zossen im heutigen Landkreis Teltow-Fläming (Brandenburg) als Lager für kriegsgefangene muslimische Araber, Inder und Afrikaner aus der britischen und französischen Armee errichtet. Hier waren etwa 30.000 Kriegsgefangene interniert. Während des Ersten Weltkrieges war das Osmanische Reich ein Verbündeter des deutschen Kaiserreiches. Am 15. November 1914 rief der Sultan-Kalif des Osmanischen Reiches die Muslime, die als Soldaten aus den […]
Im Jahre 1916 besetzt ein deutsch / türkischer Truppenverband kleinere Teile auf persischem Gebiet. Ziel war, die Verlegung von russischen und englischen Truppen zu erschweren. Auf Reichsbanknoten zu 5,- 10,- 20,- 100,- und (als Druckprobe) 1.000,- Mark wurden Überdrucke in persischer Sprache angebracht. So auf dem 20,- Mark Schein, der den Überdruck 5 Toman erhielt. Der hier abgebildete Schein wurde noch in der 10. Auflage des „Rosenbergkataloges“ als Belegexemplar aufgeführt. […]