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Aufnäher für so genannte „Ostarbeiter“ – ca. 1942/1943

Ostarbeiter war in der Zeit des Zweiten Weltkrieges die offizielle Bezeichnung für Arbeitskräfte nichtdeutscher Volkszugehörigkeit, die im Reichskommissariat Ukraine, im Generalkommissariat Weißruthenien oder in Gebieten, die östlich an diese Gebiete und an die früheren Freistaaten Lettland und Estland angrenzten, erfasst wurden und für Nazideutschland arbeiteten. Nach der Besetzung dieser Gebiete durch die Wehrmacht wurden sie zur Arbeit im deutschen Reich einschließlich desProtektorates Böhmen und Mähren angeworben oder dorthin zur Zwangsarbeit verschleppt. Sie wurden hauptsächlich in Betrieben der Rüstungsindustrie und Landwirtschaft und im Rahmen der „Bauhilfe der Deutschen Arbeitsfront GmbH“ für den Bau von Behelfsunterkünften im Rahmen des Deutschen Wohnungshilfswerks eingesetzt, um den kriegsbedingten Mangel an deutschen Arbeitskräften auszugleichen. Ihre Rechtsstellung wurde im Juni 1942 vom Ministerrat für die Reichsverteidigung festgelegt. … (aus WIKIPEDIA / Stand 10.03.2014)

Im August/September 1944 wurden alleine aus der ehemaligen Sowjetunion 2.758.312 Menschen als Zwangsarbeiter in deutschland registriert, davon waren 2.126.753 Zivilisten. Insgesamt leisteten ca. 4.725.000 Menschen aus der Sowjetunion in der Zeit von 1939 bis 1945 Zwangsarbeit in/für Deutschland.

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